Adventstürchen 8

Heute wollte Benne mal die Nacht in Ruhe verbringen. Und somit hat er sich vorgenommen seine Streiche nicht in der Nacht zu erledigen, sondern er wagte sich am hellen Tag aus seinem kleinem Zimmerchen. Es war ein Akt nicht von Oma erwischt zu werden, die in ihrem Schaukelstuhl ein Nickerchen zu halten schien.

Er hatte sich vorgenommen, die Fenster des Häuschens ein wenig zu dekorieren. Das ist bestimmt ein Riesenspaß, dachte der Weihnachtsnisse bei sich. So nahm er Sprühnadeln und Sprühschnee und machte sich im Wohnzimmer an die Arbeit.

Zisch, Zusch, Zasch so säuselte es leise und Benne kicherte dabei. Ja, an ihm ist ein Künstler verloren gegangen. So sprühte er einen Weihnachtsbaum, der auf dem Kopf stand, an die große Fensterfront. Der Schnee rieselte von unten nach oben. Wer dieses Kunstwerk richtig sehen wollte, musste sich doch ein wenig verrenken.

Dann waren die Kinderzimmer dran. Hier hörte man auch das leise sprayen und am Ende war im Mädchenzimmer ein Rentier, das mit Keksen jonglierte und auf zwei Beinen stand. Im Jungenzimmer sprühte er einen Weihnachtsschlitten, der an einem Baum zerschellte. Draußen hielten die vorbeigehenden Nachbarn innen und fingen an zu lachen. So wusste Benne, dass er alles richtig gemacht hatte.

Oma und Opa bekamen das Treiben mit und musste selbst noch bis in die Nacht hinein darüber schmunzeln. Swen befand die Kunstwerke als gelungen und wollte diese bis zum neuen Jahr an den Fenstern lassen. Beide Kinder fanden es richtig cool, nur Mutter war nicht ganz so begeistert.

Doch wer weiß, was bis zum Auszug des Nissen noch so alles passierte.

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