Adventskalender Tag 1

Die erste Tür vom Adventskalender

Magne und Mynte haben jeweils einen eigenen Adventskalender von Opa bekommen. Opa hat seine Fischerhütte nachdem er nicht mehr auf See fahren sollte in eine kleine Werkstatt umgebaut. Auch in seiner Werkstatt scheint der ein oder andere Wicht sein unwesen zu treiben, doch das hinderte ihn nicht daran für seine Enkel zwei wunderschöne Adventskalender zu basteln. Mynte bekam einen Leuchtturm mit 24 Fenstern den Oma liebevoll befüllte. Für Magne hatte sich Opa einen Krabbenkutter ausgedacht. Oma nähte 24 kleine Säckchen die an dem Kutter befestigt werden sollten auch diese befüllte sie mit viel Liebe.

Die Großeltern hatten sich jede Menge Mühe gemacht um jedem Enkelkind das Richtige Naschwerk hinter beziehungsweise in die Türchen zu legen. Oma und Mutti Hansen standen Nächtelang in der Küche haben gebacken und Bonbons gemacht. Alles wurde einzelnd verpackt und dann mit viel Geduld in die Kalender verstaut.

Doch Benne wäre kein echter Nisse, wenn er sich für die Geschwister zum Öffnen der ersten Tür eine kleine Überraschung hätte einfallen lassen. So tauschte er das Karamell von Mynte mit dem Marzipan von Magne aus. Doch das sollte nicht alles bleiben. Er verfeinerte das Karamell noch mit einer kleinen würzigen Note und das Marzipan sollte noch mit Lakritzsplitter gespickt werden.

Mynte konnte es gar nicht abwarten ihren Kalender zu öffnen und auch Magne stand ihr in nichts nach. Ohne zu zögern am Frühstückstisch wurden die Türchen geöffnet und schwups waren die Süßigkeiten auch schon in den Mündern verschwunden. Ein Quieken und Prusten brach aus den Kindern hervor. Mynte schaute ihre Mutter entsetzt an und hustete Marzipan mit Lakritz, puh, das geht doch gar nicht. Oma hob die Augenbraue und stutzte. Magne gestikulierte nur nach Wasser und nachdem er wieder zu Atem gekommen war kiekste er noch sichtlich erschöpft so scharfes Karamell sei ein Verbrechen an den Süßigkeiten. Mutter zuckte mit den Schultern und schaute Oma verwirrt an. Hinter der Nisser Dor in der Küche vernahm man ein fröhliches Gelächter, doch dieses war nur für die zu hören, die mit reinem Herzen die Weihnachtszeit begehen. Opa und Swen schmunzelten nur und schauten sich an. Opa nickte und beide flüsterten gleichzeitig, na Benne ist wieder gut dabei in diesem Jahr.

Weihnachtsgeschichte zur Nisser Dor – Benne Kiks

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Ein kleiner Vorgeschmack auf meinen Adventskalender dort warten 24 kleine Nisser Streiche auf Euch nun aber zu einem kleinen Vorgeschmack auf meine persönlich verfasste Weihnachtsgeschichte!

Benne Kiks ein Nisser liebt Streiche

Benne Kiks ist ein kleines lustiges Kerlchen zu einer Zeit im ganzen Jahr bekommt er die besondere Aufmerksamkeit. Benne ist knapp 7 Zentimeter groß, hat leuchtend blaue Augen, fröhlich rote schmunzelnde Lippen und eine runde Nase im Gesicht. Das Haar ist Weis und wellig, sein Bart lang und Spitz zugehend. Sein Alter bleibt wohl ein ewiges Geheimnis, doch die Streiche von ihm, sind in einigen Familien legendär. Die rote lange Zipfelmütze steht immer, sie gleicht einem stolzen Leuchtturm nur ohne Leuchtfeuer.

Dieses Jahr hat Benne sein Säcklein geschnürt um in das Haus der Familie Hansen einzuziehen. Familie Hansen ist Benne noch gut bekannt, denn schon bei Oma und Opa Hansen hat er sich mal Häuslich niedergelassen. Da war der Swen allerdings noch ein kleiner Junge, heute hat Swen selber 2 Kinder und Laerke, die damals beste Freundin ist mittlerweile seine Fau und die Mutter von Magne und Mynte. Magne ist 7 Jahre alt und Mynte stolze 5 Jahre.

Benne íst überzeugt das die Kinder von Swen das perfekte Alter haben um ihn auch einmal kennenzulernen, doch dazu kommen wir später.

Oma Hansen hatte ihre erste Begenung mit Benne als er eines Nachts Zucker und Salz vertauschte und somit die Kekse am nächsten Tag unter einem ganz besonderen Geschmacksstern standen. So waren Omas Haferkekse sehr passend als würziges Smörebröd. Allerdings stand Benne schon von Anfang an auf die Rumkugeln von Oma. Doch er wäre ja kein ordentlicher Nisse, wenn nicht auch hier der Schabernack seinen Lauf genommen hätte. Benne naschte keine Rumkugel ganz, sondern knabberte jede Nacht an einer anderen. Opa Hansen wollte schlauer sein und legte jeden Abend aufs Neue eine angeknabberte Rumkugel vor die Nisser Tür und steckte einen kleinen Zettel in den Postkasten. „Lieber Nisser, wir freuen uns, dass Du hier eingezogen bist. Zum Velkommen hier ein Stück von Deinem Lieblingsgebäck. Fühl Dich zu Hause. Grüße P. Hansen“ Benne las immer um Mitternacht seinen Brief. Lachte laut und fröhlich und knüllte Zettel, warf ihn in seinen Mülleimer und fing an fröhlich in seinen Klotschen zu klackern. Dann tanzte er fröhlich zu der Dose mit den Rumkugeln und erfreute sich an einer schönen und perfekten runden Neuen, um hier ein Stück von weg zu knabbern. Ja, man kann behaupten, dieser Nisse ist wirklich hartnäckig.