Nummer 18

Nach dem gestern alle vor Begeisterung den ganzen Tag Karamell genascht und geschmatzt haben. Hat der Nisse sich vorgenommen diese Nacht ein Gemälde an die Wand zu zaubern.

Er hatte sich als Vorlage Omas und Opas erstes Weihnachtsfest vorgenommen. Opa war verkleidet als Weihnachtsmann und Oma als Elfe. Die Wohnzimmerwand wurde also kurzerhand seine Leinwand und er bemühte sich jedes Detail getreu an die Wand zu bringen.

Nach der harten Arbeit und ein durchaus gelungen Ergebnis, wie er fand, fiel er auch gleich erschöpft ins Bett.

Swen betrat als Erstes das Zimmer und prustete laut los. Das ganze Jahr Weihnacht lachte er schallend, sodass auch alle anderen ins Zimmer gelaufen kamen. Zwischen Kichern und Grummeln konnte man alles vernehmen. Nur Oma hatte ein Tränchen in den Augen und wisperte leise, da war ich noch jung. Ach war es eine schöne Weihnacht.

Adventskalender 17

Benne hat die Schokolade vom Vortag so genossen, dass er sich diese Nacht in die Küche schlich und sich vorgenommen hat richtig schönes Weihnachtskaramell für alle zu machen.

Zucker, Sahne, Zimt wenn die Mischung stimmt.

  • 120 g brauner Zucker
  • 180 g Zucker
  • 200 g Sahne flüssig
  • 1/2 EL Zimt

Ab geht der Zucker mit dem Zimt in die Pfanne und wird goldbraun geschmolzen. Sahne dazu und unter ständigen rühren eine schöne Karamellmasse erstellen.

Die Masse in eine Form oder auf einem Blech ausgießen und abkühlen lassen.

Schneiden und Benne hat die erste Ladung fertig. Für die 2. Ladung nimmt er keinen Zimt, sondern Anis gemahlen, um noch andere weihnachtliche Karamell Variante zu erstellen.

Der Duft zieht durchs Haus und am Morgen ist die Freude bei allen groß. Was für ein freundlicher Nisse schmunzelt Oma.

Tag 16

Mynte und Magne hatten vor den Wichtel mit einer selbstgemachten Schokolade zu überraschen, doch was mögen den Weihnachtsnissen so gerne. Mynte war für Gummibärchen. Magne Favoriten sind eher Nüsse. Also sollte es eine Mischung aus beiden werden. Die beiden Kinder verbrachten den ganzen Abend in der Küche und legten dann eine riesige Tafel vor die Nisser Dor.

Als Benne sich auf den Weg machen wollte, um wieder einen Streich auszuhecken, stolperte er förmlich über die Schokolade. Ein fröhliches Lachen ließ seine Mundwinkel tanzen. Sollte das für ihn sein, obwohl er sich seit Tagen Mühe gegeben hat alles im Haus durcheinander zu bringen.

Es wäre doch wohl mal wieder Zeit mal was Gutes für die Familie zu tun dachte sich der Nisser während er die Schokolade verspeiste und gar nicht mitbekam, dass ein Stückchen vor sich dahin schmolz und er die ganze Küchenplatte mit seinen tanzenden Schokotapsen verzierte.

Für heute wollte er es gut sein lassen, aber morgen da würde er was leckeres Weihnachtliches für die Familie machen.

Adventskalender 15 Tür

Ein schöner Morgen kicherte es hinter einer kleinen roten Türe. Doch das ist die einzige Tür, hinter der am Morgen gute Laune versprüht wird. Opa hämmerte laut: “Frau, wo hast Du meine Socken hingelegt?” Oma schaute Opa verwirrt an, da schallte schon Swens Stimme durch das ganze Haus. “Wer hat meine Socken verlegt?” Auch aus den Kinderzimmern kam ein tosender Lärm. “Keine Strümpfe in der Schublade, was soll das denn!”

Mutter trottete in die Waschküche und suchte nach der begehrten Fußbekleidung, doch auch hier war nicht ein einziger Strumpf zu sehen. Oma ging in den Garten und schaute zur Wäschespinne, aber auch dort kein Socken. Dann fand ihr Blick die Dachrinne. Sie wusste nicht, ob sie lachen oder schimpfen sollte.

Jeder einzelne Strumpf aus dem ganzen Haus waren an der Dachrinne fein säuberlich aufgereiht. Der ganze Spaß ging einmal rundherum. Sie rief Swen heraus, der sich die Leiter schnappte und mit Opa an die Arbeit machte, um die Dachrinne von ihrer Strumpfgirlande zu befreien.

Benne hingegen verfolgte das Spektakel vor Freude hüpfend. Ja, er ist der Meister der Weihnachtsüberraschungen.

14. Dezember Adventstür Desaster

Leider hat die Veröffentlichung der Adventstür nicht ganz geklappt, dafür nachträglich der Streich von heute!

Fröhliche brannten die Kerzen in der Küche, alles duftete nach frischem Kaffee. Oma konnte es gar nicht fassen. Sollte der Nisse sich mal nützlich gemacht haben?

Man könnte annehmen Herr Kiks hätte einen guten Tag, den er mal ohne Streich verbracht hätte, doch die erste Annahme täuschte. Natürlich hatte er frischen Kaffee gebrüht, jedoch hat er die Kaffeekanne so präpariert, dass man den köstlichen Duft zwar wahrnehmen konnte, jedoch bei dem Versuch die Kanne zu nehmen und sich einzuschenken rührte sich die Kanne keinen Millimeter. Auch die Kaffeetassen waren mit den Untertassen verklebt und somit nicht ganz leicht zu händeln.

Opa wurde leicht fuchsig, ohne frischen Kaffee fängt der Tag für ihn so gar nicht richtig an. So nahm Oma einen Handfilter und goss Kaffee per Hand auf. Ja, was für ein trügerischer Morgen.

12. Adventskalender Tür

Swen sprang wie immer fröhlich aus seinem Bett, als ihm dieser Tannenduft in die Nase stieg. Hatte Opa schon den Tannenbaum geschlagen und im Haus aufgestellt, fragte es sich stumm. Dabei hatten sie sich dieses Jahr doch vorgenommen, einen Baum im Topf zu nehmen.

Doch schon an der Türe wurde seine Neugierde gestillt. Eine Schranke aus geflochtenen Tannenzweigen versperrte ihm den Ausgang aus den Schlafzimmern.

Swen hörte Opa fluchen: “Dieser Nisse, er hat sich dieses Jahr wirklich vorgenommen mich in den Wahnsinn zu treiben.” Vorbei der doch so ausgelassene Hygge Faktor für den eigentlich Familie Hansen so steht. Auch aus den Kinderzimmern hörte man es Jammern. Ja, Benne hatte sich richtig Mühe gegeben und jede Schlafzimmertür mit Tannenzweigen gesperrt oder sollte man besser versperrt sagen.

Oma und Mutter waren eher gelassen und machten sich an die Entwirr-Arbeit. Pro Tür brauchte jede ungefähr 30 Minuten. “Man gönnt sich ja sonst nichts,” hörte man Oma schmunzeln. Für Benne ein weiteres Kreuz im Kalender – Streich gelungen!

10. Türchen öffnen

Heute ist der Tag der kleinen Streiche Benne war die ganze Nacht fleißig dabei seine Streiche vorzubereiten. Die Zahnpastatube wurde durch eine Senftube ersetzt. Die Seife mit Pfeffer gewürzt und der Zuckertopf mit Zimt verfeinert.

Also für die Morgenroutine hatte er fröhlich vorgesorgt. Zu Mittag hockte Benne hinter seiner Türe und lauschte. Mutter fing an zu schreien: “Opa komm schnell” Opa stolperte in die Küche rein und Mutter zeigte mit den Fingern auf dem Kühlschrank. Weiße Mäuse, alles voller weiße Mäuse. Opa lachte laut und entgegnete fröhlich. “Mhh, die sind lecker, das sind doch nur Zuckermäuse!”

Benne freute sich und klackerte mit seinen Füßchen an der Tür. Ja, auch dieser Streich war ein voller Erfolg. Somit konnte er sich für den Rest des Tages zurückziehen und sich neue kleine Freundlichkeiten einfallen lassen.

Kalendertür 9

Da die Fensterkunst die Nachbarn begeisterte, war diese Nacht die Nacht des fröhlichen Gartens. Der kleine Nisse beschloss die Weihnachtsdeko im Vorgarten ein wenig auf Vordermann zu bringen.

Die Lichterkette aus dem Baum entfernt und dafür riesige Schneeflocken aus Watte geflochten in den Baum gehängt, aus der Lichterkette wurde ein Bollerwagen mit Kohle bestückt. Opas alte Fischernetz haben den Weihnachtsmann gefangen und an den Baum gebunden. Der Sack mit den Geschenken wurde von einem Rentier angenagt und aus der kaputten purzelte das Deko-Obst heraus.

Es zeigte sich eine leicht chaotische Weihnachtsszene, etwas wild und leicht verwüstet. “Das ist die Handschrift von mir”, flüsterte Benne und beschloss noch ein fröhliches Kiks mit Steinen in das Gras zu legen.

Dieses Jahr ist Euer Jahr – Magne und Mynte ich hoffe, ihr werdet Euch noch lange an mich erinnern! Benne Kiks ist gerne Euer Gast.

Adventstürchen 8

Heute wollte Benne mal die Nacht in Ruhe verbringen. Und somit hat er sich vorgenommen seine Streiche nicht in der Nacht zu erledigen, sondern er wagte sich am hellen Tag aus seinem kleinem Zimmerchen. Es war ein Akt nicht von Oma erwischt zu werden, die in ihrem Schaukelstuhl ein Nickerchen zu halten schien.

Er hatte sich vorgenommen, die Fenster des Häuschens ein wenig zu dekorieren. Das ist bestimmt ein Riesenspaß, dachte der Weihnachtsnisse bei sich. So nahm er Sprühnadeln und Sprühschnee und machte sich im Wohnzimmer an die Arbeit.

Zisch, Zusch, Zasch so säuselte es leise und Benne kicherte dabei. Ja, an ihm ist ein Künstler verloren gegangen. So sprühte er einen Weihnachtsbaum, der auf dem Kopf stand, an die große Fensterfront. Der Schnee rieselte von unten nach oben. Wer dieses Kunstwerk richtig sehen wollte, musste sich doch ein wenig verrenken.

Dann waren die Kinderzimmer dran. Hier hörte man auch das leise sprayen und am Ende war im Mädchenzimmer ein Rentier, das mit Keksen jonglierte und auf zwei Beinen stand. Im Jungenzimmer sprühte er einen Weihnachtsschlitten, der an einem Baum zerschellte. Draußen hielten die vorbeigehenden Nachbarn innen und fingen an zu lachen. So wusste Benne, dass er alles richtig gemacht hatte.

Oma und Opa bekamen das Treiben mit und musste selbst noch bis in die Nacht hinein darüber schmunzeln. Swen befand die Kunstwerke als gelungen und wollte diese bis zum neuen Jahr an den Fenstern lassen. Beide Kinder fanden es richtig cool, nur Mutter war nicht ganz so begeistert.

Doch wer weiß, was bis zum Auszug des Nissen noch so alles passierte.

Tür 7.

Der kleinen Nisse ist noch ein wenig erschöpft von seinem Nikolaus-Streich, so hat er in dieser Nacht es vorgezogen sich selbst ein wenig zu verwöhnen.

Eine Waage in die Küche, eine Schale und ein Mixer, dann machte er sich an die Arbeit.

1 Ei
2 EL Anis, ganz
180 g Butter
100 g Mehl
1 Prise Salz
170 g Puderzucker
1 Paket Vanillezucker
Zitronenschale schön abgerieben

Alles kam rein in seine Rühr Schale, die Küche glich schon nach dem Abmessen der Zutaten eines Schlachtfeldes. Doch nun noch alles fleißig zu einem cremigen Teig verrühren. Die fluffige Masse mit einem Löffelchen und guten Abstand auf ein Backblech verteilt und dann für etwa 15 Minuten bei 180 Grad in den vorgeheizten Ofen. Dann die Anisplätzchen etwas abkühlen lassen und der Weihnachtsbote konnte wild krümelnd die ersten Plätzchen verspeisen. Mit etwas Mühe versuchte er ein Teil für sich zu verstecken, als er von einem lauten Brummen gestört wurde. Swen wurde unsanft aus seinem Schlaf gerissen und stolperte durch die Fluren. Was er murmelte, war nicht zu verstehen, doch Benne verzog sich lieber in sein Zimmer und überließ die Reste gerne Mutter und Oma, die morgens voller Erstaunen das Chaos und noch Backwerk entdeckten.